{"id":159865,"date":"2013-10-16T09:08:56","date_gmt":"2013-10-16T09:08:56","guid":{"rendered":"http:\/\/climalife.com\/alles-was-es-ueber-lecksuche-zu-wissen-gibt\/"},"modified":"2023-09-06T14:16:37","modified_gmt":"2023-09-06T14:16:37","slug":"alles-was-es-ueber-lecksuche-zu-wissen-gibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/climalife.com\/de\/alles-was-es-ueber-lecksuche-zu-wissen-gibt\/","title":{"rendered":"Alles, was es \u00fcber Lecksuche zu wissen gibt"},"content":{"rendered":"<p>Dies liegt daran, dass die Dichtheit der Kreisl\u00e4ufe weiterhin ein wichtiges Problem f\u00fcr K\u00e4lteanlagen ist und dass jedes System, je nach Anwendungsbereich, unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt ist. Studien haben sehr gut gezeigt, dass bestimmte K\u00e4ltemittel sich auf die Ozonschicht auswirken. Deshalb wurden FCKW und H-FCKW im Neuzustand verboten. Nur r\u00fcckgewonnene H-FCKW sind bis zum 31.12.2014 in Europa erlaubt. Wenn FKW und HFO auch ODP = Null haben und GWP-Werte unter denen ihrer Vorg\u00e4ngern, dann bleiben dennoch die Leckagenverluste der Anlage ein gro\u00dfes Problem. Leckagen sind nicht nur schlecht f\u00fcr die Umwelt, sondern wirken sich auch wirtschaftlich schlecht auf die Lebensdauer der Anlage aus. Die F-Gas-Verordnung greift genau dieses Problem der Dichtheit auf.<\/p>\n<h2>Woher kann ein Verlust von K\u00e4ltemittel kommen?<\/h2>\n<p>&#8211; Vibration<br \/>\n&#8211; Temperatur- und Druckschwankungen f\u00fchren zu Ausdehnung oder Zusammenziehen.<br \/>\n&#8211; Materialverschlei\u00df.<br \/>\n&#8211; Schlechte Wahl der Bauteile.<br \/>\n&#8211; Schlechte Qualit\u00e4tskontrolle.<br \/>\n&#8211; Unf\u00e4lle.<br \/>\n&#8211; Verbindungsstellen.<br \/>\n&#8211; Transfers.<br \/>\n&#8211; Schlecht durchgef\u00fchrte Interventionen am Kreislauf.<\/p>\n<p>Au\u00dfer bei Unf\u00e4llen befinden sich die Leckagen haupts\u00e4chlich an L\u00f6tstellen. Die meisten Leckagen sind schwach und sie k\u00f6nnen auch nur zeitweilig auftreten, was ihre Lokalisierung erschwert.<\/p>\n<h2>Wie wird die Dichtheit einer Anlage kontrolliert?<\/h2>\n<p>Das Kapitel DESP nehmen wir nicht in Angriff, aber wir bieten die notwendigen Hilfsmittel zur Erkennung von Leckagen, sobald die Installation fertig und funktionst\u00fcchtig ist.<\/p>\n<p>Um die Dichtheit des Systems unter Druck zu pr\u00fcfen, bevor K\u00e4ltemittel eingef\u00fcllt wird, wird Stickstoffdruck ausge\u00fcbt. Danach wird das Verhalten unter Vakuum mit einem Unterdruckmesser gemessen, nachdem ein Unterdruck erzeugt wurde.<\/p>\n<h2>Welche Hilfsmittel gibt es zur Erkennung von K\u00e4ltemittelleckagen?<\/h2>\n<p>\u2022 <strong><span style=\"color: #2b66ab;\">Erkennung durch Blasen von sch\u00e4umenden Mitteln<\/span><\/strong>: f\u00fcr alle K\u00e4ltemittel geeignet.<br \/>\nMethode: Zerst\u00e4ubung einer dicken w\u00e4ssrigen L\u00f6sung auf den Oberfl\u00e4chen oder an den zu kontrollierenden Kan\u00e4len. Blasenbildung bei Leckagen.<br \/>\nEinschr\u00e4nkung: Wenig genau bei kleinen Leckagen und entspricht nicht den Regulierungen, erm\u00f6glicht aber einen ersten Eindruck.<\/p>\n<p>\u2022 <strong><span style=\"color: #2b66ab;\">Halogenlampe: <\/span><\/strong>Nur f\u00fcr chlorhaltige Produkte wie FCKW und H-FCKW, erm\u00f6glicht keine Quantifizierung der Leckage.<br \/>\nMethode: Eine Flamme erhitzt eine Kupferplatte, mit Gr\u00fcnf\u00e4rbung bei Anwesenheit von Chlor.<br \/>\nEinschr\u00e4nkung: wenig Zuverl\u00e4ssig f\u00fcr Leckagen von weniger als 14 g\/Jahr. Entspricht nicht den gesetzlichen Anforderungen.<\/p>\n<p>\u2022 <strong><span style=\"color: #2b66ab;\">Erkennung durch Fluoreszenz: <\/span><\/strong>&#8211; F\u00fcr alle K\u00e4ltemittel und insbesondere empfohlen f\u00fcr eingeengte und schlecht zug\u00e4ngliche Kreisl\u00e4ufe, zus\u00e4tzlich zu einer elektronischen Detektion. In den franz\u00f6sischen Regulierungen empfohlen f\u00fcr Fahrzeugklimaanlagen.<br \/>\nMethode: Injektion eines kompatiblen fluoreszierenden Tracers in den K\u00fchlkreislauf. Nach der Homogenisierung, optische Detektion mit Hilfe einer geeigneten UV-Lampe. Leckagen erscheinen in Form von gelb-gr\u00fcn fluoreszierenden Punkten an der betroffenen Stelle.<br \/>\nVorteil: Die Anlage muss nicht neu bef\u00fcllt werden, um mit der Leckagendetektion zu beginnen, wenn bereits Tracer enthalten ist.<br \/>\nDas Leck bleibt sichtbar, bis es nach einer Reparatur gereinigt wird. Die Lokalisierung wird nicht durch \u00e4u\u00dfere St\u00f6rungen beeintr\u00e4chtigt (Luftzug, Ventilation etc.).<br \/>\nSehr wirksam bei schlechter Beleuchtung.<br \/>\nEinschr\u00e4nkung: Die Leckage l\u00e4sst sich nicht quantifizieren. Schwieriger zu sehen (optische Eindeutigkeit) in sehr stark ausgeleuchteten Bereichen. Optische Zug\u00e4nglichkeit unerl\u00e4sslich.<\/p>\n<p>\u2022 <strong><span style=\"color: #2b66ab;\">Elektronische Detektion mit einer beheizten Diode \/ durch Ionisierung<\/span><\/strong> &#8211; f\u00fcr alle nicht entflammbaren K\u00e4ltemittel.<br \/>\nMethode: Abtastung mit Schn\u00fcffelsonde so nah wie m\u00f6glich am Leitungssystem und den Elementen, die K\u00e4ltemittel enthalten.<br \/>\nBei einem Leck reagiert das K\u00e4ltemittel beim Kontakt mit der hei\u00dfen Oberfl\u00e4che chemisch mit Ionisierung, was dann Alarm ausl\u00f6st. Der erzeugte elektrische Strom wird zu einer Kollektorelektrode geleitet.<br \/>\nDie Detektion durch eine keramische Membrane bietet eine noch h\u00f6here Sensitivit\u00e4t.<\/p>\n<p>\u2022 <strong><span style=\"color: #2b66ab;\">Detektion durch Infrarotzelle:<\/span><\/strong> f\u00fcr alle K\u00e4ltemittel.<br \/>\nMethode: Die gefilterte Infrarotenergie wird durch die Anwesenheit von K\u00e4ltemittel in der Abtastzelle modifiziert, was im Ger\u00e4t den Alarm ausl\u00f6st.<br \/>\nEinschr\u00e4nkung: h\u00f6here Kosten.<br \/>\nEs gibt unterschiedliche Methoden, von denen die F-GAS zwei vorschreibt:<br \/>\nElektronische Detektion mit einem tragbaren Ger\u00e4t mit Kontrollfrequenzen je nach F\u00fcllmenge der Anlage. Fester Detektor (Umgebungskontrolle) oberhalb einer bestimmten F\u00fcllmenge der Anlage (Erkennung einer Konzentration in ppm: parts per million \u2013 Teile von einer Million).<\/p>\n<h2><span style=\"color: #2b66ab; font-size: medium;\"><strong><br \/>\n<\/strong><\/span>Wie wird ein elektronischer Detektor ausgew\u00e4hlt?<\/h2>\n<p>Um das richtige Detektionsger\u00e4t auszuw\u00e4hlen, m\u00fcssen mehrere Faktoren ber\u00fccksichtigt werden:<br \/>\n\u2022 Die Art der Ausr\u00fcstung (neu oder bereits in Betrieb), die Gr\u00f6\u00dfe und das Gewicht.<br \/>\n\u2022 Der Testort: beim Hersteller oder vor Ort.<br \/>\n\u2022 Die Funktionsbedingungen der Ausr\u00fcstung: K\u00e4ltemittel, Druck, Temperatur.<br \/>\n\u2022 Die Zug\u00e4nglichkeit der zu kontrollierenden Stellen.<br \/>\n\u2022 Das zu erkennende K\u00e4ltemittel: Halogen, anorganisch (R-717, R-744), brennbar oder explosiv.<\/p>\n<h2>Welches sind die unerl\u00e4sslichen Auswahlkriterien f\u00fcr elektronische Ger\u00e4te?<\/h2>\n<p>\u2022 \u00dcbereinstimmung mit der Norm EN 14624: ber\u00fccksichtigt die Sensibilit\u00e4tsschwelle in Bewegung, in fixer Positionierung, die Mindestzeit der Erkennung,&#8230;<br \/>\n\u2022 Kalibrierungsfunktion.<br \/>\n\u2022 Akustisches Signal.<br \/>\n\u2022 M\u00f6glichkeit der Durchf\u00fchrung einer j\u00e4hrlichen Kontrolle der Schwelle (Pflicht nach der F-Gas Verordnung).<\/p>\n<p><strong>Tipp: <\/strong><br \/>\nDenken Sie daran, regelm\u00e4\u00dfig die Filter, die Batterien und den Sensor auszutauschen, um die Detektionskapazit\u00e4t des Ger\u00e4ts zu erhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Etwa 0,5 bis 20 % der K\u00e4ltemittelproduktion dienen der Nachf\u00fcllung vorhandener Anlagen. <\/p>\n","protected":false},"author":36,"featured_media":135738,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[13611,9177],"tags":[],"product_cat":[],"class_list":["post-159865","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-lecksuche-de","category-technische-dokumente"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159865","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/36"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=159865"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159865\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":208089,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/159865\/revisions\/208089"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/135738"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=159865"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=159865"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=159865"},{"taxonomy":"product_cat","embeddable":true,"href":"https:\/\/climalife.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product_cat?post=159865"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}