Arrow
Back

SUCHE MIT DEM

Solution finder

Die besten Produkte für Ihre Aktivität entdecken

ENTDECKEN SIE UNSERE

Lösung per Industrie

Unsere Produktpalette für Ihren Prozess erkunden

Back

EFFIZIENTER LIEFERANT

Climalife

EXZELLENZZENTRUM

Kreislaufwirtschaft

Rund um die Welt

Kontakt

03.03.2026
Kältetechnik
Wärmeträger
Biobasiert

FCCI engagiert sich für eine verantwortungs-bewusste Kältetechnik und stärkt seinen CSR‑Ansatz im Bereich der gewerblichen Kühlung

Das Unternehmen aus der Gironde setzt bevorzugt auf indirekte Systeme mit Greenway® Neo N in Kombination mit Kältemitteln mit niedrigem GWP, um Energieeffizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit zu vereinen.

Eine verantwortungsbewusste Vision der gewerblichen Kältetechnik

Das in Pompignac bei Bordeaux ansässige Unternehmen FCCI begleitet seit 1987 Akteure aus Großhandel, Lebensmittelindustrie und Gemeinschaftsverpflegung. Seit 2016 verfolgt FCCI einen neuen Ansatz, um den regulatorischen Entwicklungen der F-Gas-Verordnung vorzugreifen und seinen Kunden nachhaltige, zukunftsfähige Lösungen zu bieten. Als Spezialist für gewerbliche und industrielle Kältetechnik setzt FCCI auf einen verantwortungsbewussten Ansatz, der auf drei zentralen Prioritäten basiert: die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks der Anlagen, die Erhöhung der Betriebssicherheit sowie die Vereinfachung von Installation und Nutzung. Diese Vision trägt dazu bei, direkte Emissionen durch Leckagen zu minimieren
und zugleich ein hohes Maß an Zuverlässigkeit für Betreiber sicherzustellen.

FCCI stellt daher schrittweise von zentralisierten, kältemittelintensiven Systemen der gewerblichen Kältetechnik auf indirekte Architekturen mit Wärmeträgern um, die sich in der Industrie bereits vielfach bewährt haben.

Diese Bauweise ermöglicht es, die Kältemittelmenge auf den Technikraum zu beschränken, die Füllmengen in den Verkaufsflächen deutlich zu reduzieren und die Länge der Kältemittelrohrleitungen erheblich zu begrenzen.

Unsere Leitlinie lautet: maximale Kälteleistung bei minimalem Kältemittelvolumen“, fasst Sylvain Fouchard, ehemaliger Geschäftsführer von FCCI, zusammen.

Daher beruhen die Anlagen nicht auf einer zentralen Einheit mit hoher Kältemittelfüllmenge, sondern auf mehreren unabhängigen, niedrig befüllten Aggregaten. Diese modulare Architektur erhöht die Betriebssicherheit, da bei einem Ausfall eines Aggregats die übrigen die Leistung aufrechterhalten. Gleichzeitig vereinfacht sie die Wartungsabläufe und reduziert die Exposition der Techniker gegenüber Kältemitteln deutlich.

Im Januar 2026 übergab Geschäftsführer Sylvain Fouchard sein Unternehmen an eine neue Generation von Partnern, die seine Leitphilosophie konsequent fortführen. Das Ziel bleibt unverändert: effiziente und sichere Kühllösungen bereitzustellen, die Energieperformance, Umweltverantwortung und betriebliche Anforderungen optimal miteinander vereinen.

Greenway® Neo N – ein zentraler Hebel des CSR-Ansatzes

Das biobasierte Wärmeträgermedium Greenway® Neo N ist die bevorzugte Lösung für die von FCCI entwickelten indirekten Kälteanlagen. Es gewährleistet die effiziente Verteilung der Kälte in Kühlräumen und Kühlmöbeln. Dank seiner NSF-Registrierung ist es für Lebensmittelumgebungen geeignet, zudem langfristig stabiler und weniger viskos als herkömmliches Monopropylenglykol. Dadurch verbessert es die hydraulische Performance des Systems und reduziert den Pumpenenergiebedarf.

Das erste Projekt mit Greenway® Neo N war ein 5.000 m² großer Leclerc-Hypermarkt. Seitdem haben wir zahlreiche Anlagen für kleinere Verkaufsflächen realisiert – entsprechend der Marktentwicklung. Nach mehreren Jahren Betrieb konnten weder signifikante Alterungserscheinungen des Fluides noch Beeinträchtigungen der Netzwerke festgestellt werden. Einige Standorte arbeiten bis heute mit der ursprünglichen Füllung, die seit fast zehn Jahren im Einsatz ist. Das bestätigt die außergewöhnliche Dauerstabilität der Lösung“, betont Sylvain Fouchard.

Zuverlässigkeit und Sicherheit im Mittelpunkt der Anlagen

Die von FCCI entwickelten Systeme basieren auf modularen, unabhängigen Aggregaten, kurzen Kältekreisläufen und standardisierten Komponenten. Diese Architektur erleichtert eine schnelle Wartung, gewährleistet eine hohe Verfügbarkeit von Ersatzteilen und reduziert die Anzahl ungeplanter Einsätze. Störungen lassen sich so auch außerhalb regulärer Betriebszeiten effizient beheben, was den Betreibern ein deutlich höheres Maß an Betriebssicherheit bietet.

Die kontinuierliche Überwachung zentraler hydraulischer Parameter – darunter Drücke, Temperaturen und Durchflussmengen– ermöglicht eine frühzeitige Detektion von Anomalien und die vorausschauende Identifikation potenzieller Leckagen. Dies trägt wesentlich zur Erhöhung der Gesamtzuverlässigkeit der Anlagen bei.

Für die Kälteerzeugung setzt FCCI zunächst auf bewährte HFO/HFKW-Kältemittel wie R‑513A und R‑448A. Schrittweise werden anschließend A2L-Kältemittel mit sehr niedrigem GWP, darunter Solstice® L40X (R‑455A) oder R‑454C, integriert. Dieser Übergang erfolgt ohne technologische Brüche: Die Anlagen bleiben einfach, modular und wartungsfreundlich, sodass der Wechsel auf niedrigere GWP-Stufen reibungslos möglich ist.

Konkrete Projektbeispiele

Der Super U in Léognan

Die bereits seit mehreren Jahren in Betrieb befindliche Anlage des Super U in Léognan liefert belastbare Referenzen zur Zuverlässigkeit der von FCCI entwickelten indirekten Systemarchitekturen. Die Anlage wird täglich unter realen Betriebsbedingungen genutzt und bestätigt über die Zeit die Robustheit des Konzepts: eine stark reduzierte Kältemittelfüllmenge in Kombination mit einer hocheffizienten sekundären Verteilung über Greenway® Neo N. Sowohl Energieeffizienz als auch Wartungsfreundlichkeit und Betriebskontinuität profitieren deutlich von dieser Auslegung.

Für diesen Nahversorgungssupermarkt installierte FCCI eine vollständig indirekte Kältearchitektur mit zwei Bitzer‑Aggregaten à 50 PS, die jeweils einen Plattenwärmetauscher versorgen. Jeder Primärkreislauf arbeitet mit R‑513A und verfügt über eine auf etwa 45 kg pro Aggregat begrenzte Füllmenge – bei gleichzeitig 70 bis 80 kW Kälteleistung unter minimaler Belastung. Zwei Pufferspeicher gewährleisten die notwendige thermische Trägheit im Sekundärkreis. Von dort aus verteilen Sekundärpumpen den Wärmeträger Greenway® Neo N über mehrere Hydrauliknetze an sämtliche Kühlmöbel und Kühlräume.

Zentralküche von Saint-André

Gewerbliche Kältetechnik

Die neue Zentralküche von Saint-André steht exemplarisch für die jüngste Generation der von FCCI entwickelten Anlagen, bei denen bereits in der Planungsphase Kältemittel mit sehr niedrigem GWP sowie weiter minimierte Füllmengen berücksichtigt werden.

Das Projekt basiert auf den umfangreichen Erfahrungswerten früherer Installationen und wurde konsequent darauf ausgelegt, Energieeffizienz, Hygiene und Gesundheitssicherheit sowie Benutzerfreundlichkeit nochmals deutlich zu steigern.

Die Zentralküche verfügt über sieben Kühlräume, die über einen indirekten Kältekreislauf mit dem Wärmeträger Greenway® Neo N versorgt werden. Die Kälteerzeugung erfolgt über zwei Bitzer Ecolite-Verflüssigungssätze, die mit dem A2L-Kältemittel R‑454C betrieben werden und jeweils eine sehr geringe Füllmenge von rund 15 kg aufweisen. Das Kältemittel verbleibt vollständig im Technikraum, während die Kälte über das hydraulische Sekundärnetz an die Verdampfer der einzelnen Kühlräume verteilt wird.

Die Anlage umfasst zwei Plattenwärmetauscher, einen Pufferspeicher mit rund 1.000 Litern Volumen sowie Primär- und Sekundärpumpen für die hydraulische Verteilung. Diese Systemarchitektur hält das Kältemittel vollständig vom Lebensmittelzubereitungsbereich fern, reduziert damit potenzielle Gesundheitsrisiken erheblich und erleichtert zugleich die Wartungs- und Servicearbeiten. Das System verfügt über eine optimierte Wärmedämmung, ermöglicht vereinfachte Wartungsprozesse und bietet einen sicheren, hygienekonformen Betrieb, der exakt auf die Anforderungen der Gemeinschaftsverpflegung zugeschnitten ist.

Von links nach rechts: Julien Forgues, Teddy Rubio, Cyril Village, Clément Lambert, Sylvain Fouchard.