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03.03.2026
Lebensmittel
Kältetechnik
Kältemittel

Verschuure Koudetechniek setzt konsequent auf R-455A- für nachhaltige Lösungen an Land und auf Meer

In der Kältetechnik gilt Nachhaltigkeit längst als Standard. In der Praxis jedoch zählen Lösungen, die sowohl technisch als auch wirtschaftlich überzeugen. Mit R‑455A bietet Verschuure Koudetechniek eine Alternative, die sich besonders dann bewährt, wenn spezifische Anforderungen wie elektrische Leistungsgrenzen oder erhöhte Sicherheitskriterien entscheidend sind.

Roy Verschuure gründete Verschuure Koudetechniek vor 22 Jahren im niederländischen Dreumel. Heute betreut das Unternehmen rund 2.200 Kunden aus den Bereichen Obst- und Gemüseverarbeitung, Gastronomie, Schifffahrt, Fleischerei und Dienstleistungssektor.

“Mit 12 Mitarbeitenden, davon acht im Außendienst, sind wir in den gesamten zentralen Niederlanden aktiv”, erklärt Geschäftsführer Roy.

In seiner täglichen Arbeit beobachtet er eine klare Tendenz in der Branche: Natürliche Kältemittel wie CO₂ oder Propan werden häufig als Standardlösung betrachtet, erfüllen jedoch nicht immer die tatsächlichen Anforderungen seiner Kunden. Vor rund drei Jahren installierte Roy seine erste Anlage mit Solstice® L40X (R‑455A). Seitdem setzt er dieses Kältemittel nahezu ausschließlich bei neuen Projekten im Temperaturbereich von –30 °C bis +5 °C ein.

Es hat ein niedriges GWP, ist nachhaltig und technisch ausgesprochen angenehm zu verarbeiten. Für mich ist es die ideale Lösung, um die Umweltbelastung zu begrenzen, ohne dass die Kosten oder der Energieverbrauch ausufern“, betont Roy.

R-455A-Verflüssigungssätze zur Kühlung der Obst- und Gemüsehalle

Sein Kunde VersCombi, ein Familienunternehmen in vierter Generation, spezialisiert sich vollständig auf die Herstellung von Halbfertigprodukten aus Obst und Gemüse. Die Geschichte des Unternehmens reicht zurück zu den Anfängen, als der Urgroßvater von Anthony und Laura Derks Kartoffeln direkt vom Feld verkaufte.Heute beliefert VersCombi rund 2.600 Abnehmer, darunter Schneidebetriebe und Großküchen.

Eine beeindruckende Logistik: Was heute bestellt wird, wird nachts bei den Lieferanten abgeholt und am nächsten Tag frisch ausgeliefert. Mit 25 Mitarbeitenden und 10 ständig fahrenden Lkw arbeitet VersCombi praktisch ohne Lagerbestand. Jede Lieferung, die ankommt, muss unmittelbar auf 2 °C bis 5 °C heruntergekühlt werden.

Bei uns ist die gesamte Halle ein einziger großer Kühlraum“, erklärt Anthony. „ Ohne eine absolut zuverlässige Kältetechnik steht unser Betrieb buchstäblich still.“

Energieüberlastung als zentrale Herausforderung

Als VersCombi ein ehemaliges Gebäude eines Fleischverarbeitungsunternehmens übernahm, stieß das Team schnell auf eine moderne Herausforderung: Energieüberlastung. Obwohl das Gebäude früher über eine hohe Leistung verfügte, hatte der Energieversorger die Kapazität während der Stillstandsphase erheblich reduziert.

Wir konnten die Kapazität nicht weiter erhöhen“, berichtet Anthony. „Also mussten wir mit sehr wenig Strom sehr viel erreichen.“

Hier trafen die allgemeinen Marktempfehlungen auf die Realität vor Ort. Zwar wird CO₂ häufig
als nachhaltiger Standard propagiert, doch der Strombedarf einer CO₂‑Anlage lag deutlich über
dem, was der verfügbare Netzanschluss nicht leisten konnte.

Roy erklärt: „Natürliche Kältemittel wie CO₂ haben ihren Platz auf dem Markt, aber sie müssen zur Infrastruktur des Kunden passen

Für VersCombi entschied er sich deshalb für eine Anlage mit Solstice® L40X (R‑455A):

„Damit konnten wir eine effiziente Anlage realisieren, die auch in heißen Sommern absolut zuverlässig läuft – und gleichzeitig die elektrischen Leistungsgrenzen des Gebäudes einhält.“

Für die Eigentümer von VersCombi war dies der entscheidende Faktor:

„Wir suchten nach der nachhaltigsten Lösung, die unter unseren elektrischen Einschränkungen auch operativ realisierbar war.“

Die Entscheidung fiel auf 6 Kühlaggregate der Marke Silensys TX kombiniert mit Doppelgebläseverdampfern, eine Voraussetzung für eine gleichmäßige Temperaturverteilung in der großen Halle. Bei einer Verdampfungstemperatur von -5 °C und einer Verflüssigungstemperatur von +38 °C liefert die Anlage eine Kühlleistung von 11,9 kW. Mit einer Leistungsaufnahme von lediglich 5.900 Watt und einer Kältemittelfüllmenge von 4,9 kg R-455A pro Einheit erreicht das System eine hervorragende Energieeffizienz – ohne die elektrische Infrastruktur zu überlasten. Die gesamte Installation wird zuverlässig über Pego‑TTL‑Regler gesteuert.

„Auch ohne die begrenzte Netzkapazität wäre CO₂ in diesem Fall nicht die passende Lösung gewesen. „Dieses Projekt ist schlicht zu klein, um eine CO₂‑Anlage wirtschaftlich betreiben zu können. R‑455A bietet hier ein deutlich besseres Gleichgewicht zwischen Nachhaltigkeit und Umsetzbarkeit“ fasst Roy zusammen.

Maßgeschneiderte Lösungen für Fischereifahrzeuge

Die Fachkompetenz des Installateurs Verschuure erstreckt sich auch auf den Bereich Wasser, wo die Herausforderungen noch größer sind. In den kompakten Maschinenräumen von Trawlern ist der Platz begrenzt und die Sicherheitsanforderungen sind extrem hoch:

“Auf einem Fischereifahrzeug kann man aus Sicherheitsgründen weder Propan noch CO₂ oder Ammoniak einsetzen. In einem geschlossenen Maschinenraum unter Deck würde ein Leck sofort eine erhebliche Gefahr darstellen. R‑455A ist daher die sicherste und geeignetste Lösung.”

Verschuure hat bereits rund 15 Fischereifahrzeuge mit R‑455A‑Anlagen ausgerüstet und damit ältere Systeme auf Basis von R‑404A oder R‑22 erfolgreich ersetzt.

Eisproduktion zur Sicherung der Frische

Diese Projekte betreffen nicht nur die Kühlung der Laderäume. Die Anlagen müssen auch eine
Eismaschine versorgen, die Eissplitter produziert. Diese werden zwischen den Fischlagen verteilt, um die Qualität während der Tage auf See zu gewährleisten.

Alles wird maßgeschneidert: Die Maschinen werden vollständig in der Werkstatt von Verschuure gebaut und anschließend komplett an Bord installiert. Die Planung ist extrem eng, denn ein Trawler läuft häufig am Freitag oder Samstag ein und sticht bereits am Montag wieder in See.

Das bedeutet, dass wir innerhalb einer extrem kurzen Zeitspanne handeln müssen, um die Anlage wieder betriebsbereit zu machen. Dieses Engagement und diese Flexibilität machen den Unterschied“, erklärt Roy.

Für Roy Verschuure ist es entscheidend, schnell über verlässliche Informationen zu verfügen, um die passende Lösung für jede Situation zu finden. Deshalb misst er der engen Zusammenarbeit mit Climalife große Bedeutung bei.

Wenn ich mit einem alten System konfrontiert bin und rasch handeln muss, rufe ich häufig Michael Van Beek von Climalife an, um die beste Lösung zu ermitteln“, erklärt Roy.

R-455A, eine bewährte Lösung mit Zukunft

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen deutlich, dass sich die getroffenen Entscheidungen inzwischen als Vorbild für zahlreiche weitere Projekte etabliert haben.
Roy Verschuure beobachtet, dass Netzüberlastungen sowie der Bedarf an erschwinglichen und gleichzeitig nachhaltigen Kältelösungen in der gesamten Branche immer häufiger zum Thema werden.

Ein Beispiel dafür ist ein junger Kirschproduzent, der derzeit vor genau denselben Herausforderungen steht: Er möchte unbedingt in neue Kühlräume investieren, doch die elektrische Kapazität vor Ort reicht für eine CO2‑Anlage schlicht nicht aus. Für Unternehmen dieser Art ist R‑455A der entscheidende Schlüssel, um weiter wachsen zu können und gleichzeitig nachhaltiger zu werden. Mit diesem Trend bietet Verschuure Koudetechniek vielen Betrieben einen realistischen und bewährten Weg in die Zukunft.

Wir verfügen inzwischen über mehr als drei Jahre praktische Erfahrung mit diesem Kältemittel – unter den unterschiedlichsten Bedingungen. Die Systeme laufen stabil, die Kunden sind zufrieden, und wir reduzieren die Umweltbelastung deutlich, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen. Als Installateur hat man die Verantwortung, eine wirklich nachhaltige und zugleich bezahlbare Kühlung anzubieten.“