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03.03.2026
Lebensmittel
Kältetechnik
Kältemittel

Energieeffizienz in Aktion: Wie das Unternehmen Atelier Long dank A2L-Kältemitteln die Auswirkungen auf die Netzkapazität minimiert

Dieses Projekt unterstreicht nicht nur das technische Know-how des Installations-unternehmens Vanpraet, sondern veranschaulicht auch die Entwicklung des belgischen Marktes hin zu leistungsstarken und zuverlässigen A2L-Kondensationsaggregaten.

Das Installationsunternehmen Vanpraet, ein etablierter Spezialist für industrielle Kälteanlagen sowie HLK‑Systeme in ganz Belgien, hat kürzlich ein Projekt für den renommierten Großhändler Atelier Long erfolgreich abgeschlossen. Das 1965 gegründete Unternehmen erlebte im Jahr 2000 nach der Übernahme durch Leo Coppens und Patrick Willocx einen bedeutenden Aufschwung. Seit 2024 führt Jonas Berckmans das Unternehmen und stellt damit die nachhaltige Weiterentwicklung sicher. Mit einem Team von acht Technikern, die täglich im Einsatz für Montage und Reparaturen sind, betreut Vanpraet heute einen beeindruckenden Kundenstamm von rund 2.200 Kunden und wartet insgesamt 4.300 Anlagen.

Die Zusammenarbeit mit Atelier Long, einem renommierten Großhändler aus der Region Löwen, der sich auf hochwertiges Fleisch, Geflügel, erlesenes Wild, Fisch sowie Feinkostprodukte spezialisiert hat, steht exemplarisch für den seit vielen Jahren konstant hervorragenden Service von Vanpraet. Bereits vor 15 Jahren vertraute Atelier Long dem Unternehmen die Realisierung
seiner ersten Kältezentrale an. Als Atelier Long später das Unternehmen Huis Patrick in Lubbeek übernahm – ein auf Fisch spezialisiertes Geschäft –, verfolgte man das Ziel, dieses zu einem vielseitigen Großhändler für Fisch, Fleisch und Wild weiterzuentwickeln. Um diese Neuausrichtung zu ermöglichen, war eine umfassende Renovierung der bestehenden
Infrastruktur erforderlich.

Ein streng getrennter Ablaufplan

Im neuen Gebäude stand eine zentrale Herausforderung im Fokus: Die Warenströme von Fisch und Fleisch müssen jederzeit strikt voneinander getrennt bleiben, um jegliche Form von Kreuzkontamination zuverlässig auszuschließen.

Dies erforderte einen völlig neuen Produktflussplan. Dieser Plan musste von der AFSCA (Föderale Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette) genehmigt werden, bevor mit der
Umsetzung begonnen werden konnte.

Das neue Konzept sieht Folgendes vor:

Priorität für Energieeffizienz

Nach einer gründlichen Berechnung der Kühllasten sowie der benötigten Kapazitäten für jeden einzelnen Kühl- und Gefrierraum arbeitete Vanpraet eng mit dem Planungsbüro von HEYTEC, dem Vertriebspartner von Climalife, zusammen.

HEYTEC, ein bevorzugter Partner zahlreicher Kälte- und HLK‑Installateure in Belgien, unterstützt seine Kunden mit umfassender Beratung und Begleitung in allen Projektphasen.

Schnell wurde deutlich, dass eine Anlage mit CO2 als Kältemittel in diesem Fall nicht umsetzbar war.

Bei Verbrauchsspitzen würde eine CO2-Anlage rund 180 A benötigen – und das ohne die übrigen Energieverbraucher im Gebäude einzurechnen. Der vorhandene Stromanschluss erlaubt jedoch maximal 160 A. Zwar hätte die Anschlusskapazität durch die Installation einer Hochspannungskabine erhöht werden können, doch wäre dafür eine Investition von rund 50.000 Euro notwendig gewesen – eine Option, die für Atelier Long nicht infrage kam.“, erklärt Patrick Willocx, der für das Projekt verantwortlich ist.

Vanpraet entschied sich daher für A2L‑Kältemittel mit sehr niedrigem GWP. Verflüssigungssätze, die A2L‑Kältemittel verwenden, arbeiten besonders energieeffizient und benötigen deutlich weniger Strom. In Zusammenarbeit mit HEYTEC wurden die Komponenten und Verflüssigungssätze exakt auf die erforderliche Leistung, die vorgesehenen Temperaturbereiche und die ausgewählten A2L‑Kältemittel abgestimmt, um eine maximale Effizienz der Anlage sicherzustellen.

Für die endgültige Konfiguration entschieden sich Vanpraet und HEYTEC für vier Bitzer‑Verflüssigungssätze zur Versorgung der elf Kühlräume, die mit dem Kältemittel Solstice® yf (R‑1234yf) betrieben werden. Die drei Tiefkühlräume wurden auf zwei Bitzer‑Verflüssigungssätze mit R‑454C aufgeteilt. In jedem Raum kamen Kelvion‑ Verdampfer zum Einsatz. Die Montage der Isolierpaneele übernahm das Partnerunternehmen Proleco. „Durch die Wahl von Kühlaggregaten mit A2L‑Kältemitteln erreichen wir einen maximalen Stromverbrauch von lediglich 110 A
im Netz – deutlich unter der verfügbaren Anschlussleistung von 160 A“, erklärt Patrick.

Durch die Wahl von Kühlaggregaten mit A2L‑Kältemitteln erreichen wir einen maximalen Stromverbrauch von lediglich 110 A im Netz – deutlich unter der verfügbaren Anschlussleistung von 160 A“, erklärt Patrick.

Kondensationsaggregate statt Zentralanlagen

Vanpraet und HEYTEC stellen eine deutliche Marktveränderung fest: Der Trend bewegt sich weg von großen zentralen Kälteanlagen hin zu mehreren dezentralen Verflüssigungssätzen. Für Atelier Long waren die Vorteile ausschlaggebend:

Jonas und Patrick sind überzeugt: „Vor dem Einsatz von A2L‑Kältemitteln muss man keine Angst haben. Künftig möchten wir in vergleichbaren Projekten noch stärker auf A2L‑Verflüssigungssätze setzen.

Alle eingesetzten Komponenten sind für A2L‑Kältemittel zugelassen und vollständig kompatibel. Zudem sind sie bei HEYTEC direkt ab Lager verfügbar – ein entscheidender Vorteil, der besonders kurze Lieferzeiten ermöglicht.

Das Projekt bei Atelier Long zeigt eindrucksvoll, dass Vanpraet weit mehr tut als Anlagen zu bauen: Das Unternehmen unterstützt seine Kunden aktiv dabei, die nachhaltigsten, Energieeffizientesten und zuverlässigsten Lösungen für ihre Zukunft zu finden.